Kaffeekooperative

Städtekaffee und Zusammenarbeit mit der Kaffee-Kooperative KNCU
Der Verein unterstützt auch dieses Projekt der Stadt Tübingen:
Mit den Missionaren kam auch der Kaffee an die Hänge des Kilimanjaros. Viele Jahre war Kaffee in der Kilimanjaroregion Zeichen des Wohlstandes. Durch den Verfall des Weltmarktpreises gaben viele Bauern den Kaffeeanbau auf. Mit dem Tübinger „Städtekaffee“ aus Fairem Handel und in Bioqualität soll ein Zeichen in eine andere Richtung gesetzt werden.
Die KNCU Kilimanjaro Native Cooperative Union (1984) Ltd. wurde ca 1932 gegründet, im Jahr 1933 zum ersten Mal registriert und ist wohl die älteste Kooperative Afrikas. KNCU vermarktet den Kaffee von über 150.000 Kleinfarmern, die Kaffeeanbau an den Hängen des Kilimanjaro in Mischkultur betreiben. Nach anerkannten Methoden des ökologischen Landbaus wird Arabica-Kaffee in Mischkultur angebaut. Auf der fruchtbaren Vulkanerde, von Bäumen und Bananen beschattet und mit Stickstoff sammelnden Bohnen unterpflanzt, gedeiht er prächtig. Dazwischen wachsen auch Mais und Cassava (Maniok) für den Eigenbedarf. Die Düngung erfolgt vorwiegend mit Rinder- und Ziegenmist.
Die Kooperative (KNCU) betreibt unter Anderem in Uru eine Kaffeesammelstelle für die weißen getrockneten Kaffeebohnen. Die Kooperative garantiert den Farmern für dafür einen Preis von 2000 TSH/Kg (weniger als 1€; Stand 2014). In Moshi werden die Bohnen weiterverarbeitet und bei Kaffeeauktionen als Rohkaffee verkauft.
http://www.kncutanzania.com/#!/page_home
Hier kommt auch der „Moshi-Kaffee“ her, der in Mössingen geröstet und in Tübingen im Weltladen und verschiedenen weiteren Läden verkauft wird.
http://www.tuebingen.de/moshi#/7881
http://www.kaffeecompagnie.de/stadtkaffee_tuebingen.html